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  • Ramon Ruckstuhl v/o Neo

Sommerlager 2022

Auf dieser Seite werdet ihr ab dem 10. Juli 2022 über das tägliche Geschehen im Sommerlager der Jungwacht Wil informiert. Wir wünschen viel Spass beim lesen!

Die Bilder aus dem Lager findet ihr hier.


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Wikingertagebuch

Sonntag 10. Juli: Anreise

In den frühen Morgenstunden an diesem denkwürdigen Sonntag, trafen sich die mutigen Jungwächtler der Jungwacht Wil, um sich ins nächste grosse Abenteuer zu stürzen. Wiki aus Flake hat uns um Hilfe gebeten, da sein Vater Halvar entführt wurde. Die Reise führte die mutigen Retter von Wil in die Innerschweiz. Eine lange anspruchsvolle Wanderung, vorbei am eindrucksvollen Mythenmassiv, führte uns zum Lagerplatz in Brunni. Dort angekommen wartete bereits ein Wikingergaumenschmaus aus der Lagerküche auf uns. Der Tag wurde mit dem Aufbaue des Nachtlagers und mit einem Fackelmarsch über den Lagerplatz abgeschlossen.


Montag 11. Juli: Aufbau

Herrliches Sommerwetter weckte Wiki und Gyvar nach dieser ersten Nacht in Brunni. Nach einer langen und anstrengenden Reise aus dem hohen Norden, sind heute endlich die Bootsbauer auf dem Lagerplatz eingetroffen. Nach der Begrüssung haben wir mit ihnen definiert, wie unser Boot gebaut werden soll. Als das perfekte Konzept erstellt war, forderten die Bootsbauer einen gigantisch hohen Preis für ihre Arbeit. Leider hatten wir nicht annähernd genügend Geld, um diesen horrenden Preis zu bezahlen. Darum entschieden wir uns die Festung noch weiter aufzubauen und am nächsten Tag ins Casino zu gehen, um das nötige Geld zu erspielen. Nach diesem kräftezehrenden Tag, sehnten sich alle Kinder sowie Leiter, nach einem feinen “z’Nacht” aus der Wikingerküche. Den Abend liessen wir unter dem Sarasani mit verschiedenen Games ausklingen.


Dienstag 12. Juli: Aufbau

Auch heute durften wir mit bestem Wetter in den Tag starten. Nach einem stärkenden “z’Morge” stand am Vormittag der finale Aufbau der Vorzelte auf dem Programm. Es wurden fleissig Tische, Schuhschränke und Garderoben geschreinert, bereits ein erstes Mal gründlich aufgeräumt und verschiedene Details verschönert. Jede Gruppe wollte Gyvar und Wicki bei der Inspektion das schönste Vorzelt präsentieren können. Die Beiden waren begeistert was von den Jungwächtler in dieser kurzen Zeit alles aufgebaut wurde. Doch nicht nur die Vorzelte wurden aufgestellt. Auf dem Lagerplatz steht nun auch unser Turm, das Sarasanizelt, ein Tischtennistisch, die Wikinger Werft und auch die Spielkiste wurde ausgeräumt und bereits von den ersten Gielen genutzt. Da die Bootsbauer von uns einen horrenden Preis für das Schiff verlangten, ging es am Abend ins Casino. Es gelang uns genügend Geld zu sammeln und wir konnten sie endlich bezahlen.


Mittwoch 13. Juli: Mottotag 1

Nach einem guten Frühstück starteten wir mit den Vorbereitungen am Wikingerschiff, um in See zu stechen. Wir lernten viel über Seile und Knoten und wie man sich auf hoher See orientiert. Ebenfalls bauten alle Gruppen ein Ruder, damit sich das Schiff auch fortbewegen kann. Am Nachmittag besuchte uns ein erfahrener Bootsbauer, der Wikinger auf den Lagerplatz. Er teilte uns mit, dass sie für den Bau des Schiffs noch eine Galionsfigur benötigen und es diese nur in einem Turnier als Preis zu gewinnen gibt. Um das Schiff fertigzustellen, nahmen wir am Turnier teil und zeigten den Wikingern, was die Jungwacht Wil kann. Als wir die Figur gewonnen haben gab es das verdiente Abendessen. Nach dem Essen haben wir uns einen gemütlichen Abend gemacht und einen Kinoabend veranstaltet. Nach dem Film war es endlich soweit, das Schiff war fertig und bereit für die Übergabe. Wir sind alle zusammen zu den Bootsbauern gegangen und sie haben uns das Schiff übergeben. Das Schiff wurde dann von Gyvar getauft und zur Feier des Tages machten wir noch eine Probefahrt mit dem neuen Schiff.


Donnerstag 14. Juli: Hike

Heute stand der erste Tag des Hikes auf dem Programm. Gyvar und Wiki entschieden sich die beiden Abteilungen auf eine zweitägige Wanderung in unterschiedliche Gebiete zu schicken. Das Ziel war es ein möglichstes grosses Gebiet zu erkunden und nach fremden Wikinerstämmen ausschau zu halten. Alles wurde bereits am Vorabend gepackt, um die grosse Wanderung rund ums Mythen-Massiv in Angriff zu nehemen. Für das Nachtlager wurden zwei Alpen ausgwählt. Dort angekommen mussten die Schlafplätze eingerichtet und das z’Nacht gekocht werden. Gestärkt von feinen Tomatenspaghetti schliefen alle sehr schnell ein.


Freitag 15. Juli: Hike

Für die fittesten Wikinger war heute bereits um 03:30 Uhr Tagwach. Das Ziel war es bei Sonnenaufgang auf dem grossen Mythen zu sein. Nach einer anstrengenden Wanderung und über 800 Höhenmeter die bezwungen wurde, kam die Wandergruppe rechzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel an. Zum Klang der Schweizer Nationalhyme, die traditionsgemäs auf dem Gipfel bei Sonnenaufgang gespielt wird, konnte die beindruckende Ausicht genossen werden. Danach stand der Abstieg und die Rückreise zum Lagerplatz auf dem Programm. Im Lager angekommen, wurden die Vorzelter sauber gemacht und für den Besuch der Wikingerstämme am Samstag vorbereitet.


Samstag 16. Juli: Besuchstag

Die jüngere Abteilung hat auf ihrer Expedition einen alten Brief gefunden. Leider war dieser Brief in einer uns unbekannten Wikinerschrift geschrieben und wir konnten ihn nicht entschlüsseln. Gyvar und Wiki mussten sich für diese Problem eine Lösung ausdenken. Sie entschieden sich alle befreundeten Wikingerstämme zu uns nach Brunni einzuladen, um mit deren Hilfe den Brief endlich entschlüsseln zu können. Bereits nach dem z’Morge ereichten die ersten Wikinger unseren Lagerplatz. Nach dem Lagergottesdienst und einem feinen z’Mittag aus unserer Wikingerküche startete am Nachmittag ein Wikingerpostenlauf. An diesem Postenlauf konnte sich ein Schlüssel der für die entschlüsslung benötigt wurde, erspielt werden. Dank vollem Körpereinsatz von allen ist es uns gelungen den Brief zu entschlüsseln. Die Wikingerstämme konnten sich wieder in ihre Heimat zurückziehen. Eigentlich war geplant den Tag mit Leiter- und Gielenwettkämpfen abzuschliessen. Doch wir wurden während diesen Wettkämpfen von fremden Wikingern überrascht. Diese haben das Segel unseres Schiffs geklaut und angezündet. Wir müssen uns nun ein neues Segel für das Schiff kaufen, damit es wieder fahrtüchtig ist.

Sonntag 17. Juli: Mottotag 2

Nachdem gestern unser Schiffssegel abgebrannt wurde, wachten wir heute Morgen ein bisschen niedergeschlagen auf. Doch schon nach kurzer Zeit waren alle wieder voll motiviert das Segel zu reparieren und weiter zu reisen. Nach einem feinen z’Morgen trafen wir auf einen italienischen Händler, der sich auf der Durchreise durch unser Lager befand. Der Händler hatte in seinen Koffern auch ein Segel, das perfekt zu unserem Schiff passen würde. Einfach so wollte er uns das Segel jedoch nicht abgeben. Wir entschieden uns ein Tauschgame zu starten, um Gegenstände zu erspielen die wir dem Händler für das Segel anbieten konnten. Kurz vor dem Mittag war es soweit. Wir hatten genügend Gegenstände getauscht, damit dem Händler das neue Segel abkaufen konnten. Nach diesem erfolgreichen Morgen freuten wir uns auf das feine Essen aus unsere Wikingerküche. Der italienische Händler hat uns von einem Spiel namens Fussball erzählt. Dieses Spiel sein in seinem Heimatland sehr beliebt, wir entschieden uns dieses Spielturnier am Nachmittag durchzuführen. Während dieser Zeit machten sich die Leiter auf den Weg um den schrecklichen Sven aufzuspüren.

Montag 18. Juli: Bueberegierungstag

Auch heute waren die Leiter noch auf der Suche nach dem schrecklichen Sven. Darum wurde das Lagerprogramm von der Gewinnergruppe des Buebenregierungtages organisiert. Nach einem grosszügigen z’Morgen, aus der Wikingerküche, fand bei bestem Wetter ein Wikingerspielturnier statt. Alle waren mit vollem Einsatz dabei. Jeder wollte unbedingt das Spielturnier gewinnen, da die Gewinner am Mittag zu erst essen durften. Da die Hitzewelle auch vor unserem Lagerplatz keinen Halt macht, wurde am Nachmittag eine Wasserrutsch gebaut. Nachdem der optimale Steilhang ausgewählt und eine grosse Menge an Seife aufgetrieben wurde, konnte der Spass beginnen. Sofort wurden Theorien aufgestellt mit welcher Taktik die Rutsch am schnellsten «bezwingt» werden konnte. Mit Popcorn und einer Gruppenstunde in den Vorzelten liesen die Gruppen den heissen Tag ausklingen.

Dienstag 19. Juli: Scharspiel

Nach einem stärkendem Morgenessen starteten wir in den Tag der grossen Wikingerschlacht. Die Erfahrenen Leiter, die auf der Suchen nach Sven fündig geworden waren berichteten uns, dass Sven und seine Wikinger ganz in der Nähe sein müssen. Um unsere Kondition und den Kampfgeist unserer Jungwächtler auf spielerische Weise zu stärken wurde am Morgen Fire Ball gespielt. Die Gielen und Gruppenleiter gaben vollen Einsatz und am Ende freuten sich alle auf den wohlverdienten Zmittag der einmal mehr von unserer Lagerküche hervorragen zubereitet wurde. Am Nachmittag verbesserten wir unsere Kenntnisse in der Sanitätstechnik. Bei einem Postenlauf lernten die Gielen Färbende anzulegen, absolvierten einen Barren Parcour und lernten die Grundlagen der Alarmierung- Schemas zu verstehen und anzuwenden. Um noch näher an Sven heranzukommen, segelten wir zur benachbarten Insel. Dort angekommen rüsteten wir uns zum Kampf. Gyvar setzte auf eine Einschüchterungstaktik. Das Ziel war mit einen Scharspiel der Wiler Art die Anhänger von Sven zu vertreiben und Sven zu einem Duell herauszufordern. Der Plan ging Auf und die Wikinger ergriffen die Flucht. Sven verlor bei einem Spannenden Duell gegen den unbesiegbaren Gyvar. Gyvar konnte mit seinem Sieg Halvar befreien und Wiki und seinen Vater wurden wieder vereint. Erschöpft, aber Stolz konnten wir nun in Ruhe in unsere Schlaf Zelter zurückkehren und voller Vorfreude auf den nächsten Tag, eingekuschelt in unsere Schlafsäcke einschlafen.


Mittwoch 20. Juli: Mottotag 3

Nach solch anstrengenden Tagen und Wochen, müssen sich auch die Wikinger mal etwas entspannen. So haben wir am Morgen gemütlich ein Morgenessen über dem Feuer gekocht. Nach einem entspannten Volleyball Turnier mit einer kleinen Abkühlung in Form von Wasserballonen wurde danach am Abend so richtig entspannt. Bei leichtem Regen sassen wir um das Feuer unter unserem Sarasani und Sangen gemeinsam einige Lagerfeuer. Denn eines ist klar, auch der härteste Wikinger braucht hin und wieder etwas entspannung!


Donnerstag 21. Juli: Abbruch

Nun war es an der Zeit unsere Zeltstadt wieder abzubrechen. Bei wechselhaftem Wetter wurde alles Material möglichst trocken auf Paletten und in Kisten verstaut und bereit gemacht für den Verlad in die Lastwagen. Bis zum Nachtessen war der grösste Teil dann auf den Lastwagen verladen. Nach dem Abendessen liessen wir den letzten Abend traditionell am Lagerfeuer ausklingen. Dabei genossen wir einen Lagerrückblick von Wickie und Gyvar . Anschliessend reflektierten wir in den Gruppen die vergangenen, erlebnisreichen zwei Wochen.


Freitag 22. Juli: Heimreise

Unsere letze nacht verbrachten wir unter freiem Himmel Natürlich durfte auch am letzten Lagertag das gemeinsame Morgenessen nicht fehlen. Anschliessend wurde dem Platz noch der letzte Schliff verliehen und wir machten uns, mit dem Zug, auf in Richtung Wil. Mit dem traditionellen "Tschi-ai-ai" auf der St.-Peter-Wiese schlossen wir das Lager gemeinsam mit dem Blauring ab. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, hoffentlich auch wieder mit dir!

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