top of page

Sommerlager 2026

  • Lagerleitung
  • 5. Juli
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen



In diesem Beitrag findet ihr das Lagertagebuch aus dem Sommerlager 2026 in Dalpe. Folgt uns auch auf Instagram und Facebook um immer auf dem neuesten Stand zu sein.




Tag 1 – Das Abenteuer beginnt

Sonntag, 5. Juli 2026


Heute begann für uns endlich das Sommerlager und damit ein ganz besonderes Abenteuer. Schon früh am Morgen versammelten wir uns auf dem Hofplatz und machten uns voller Vorfreude auf den Weg. Verschlüsselte Hinweise des Dorfältesten begleiteten uns auf unserer Reise und machten uns neugierig auf das, was uns erwarten würde. Nach einer langen Zugfahrt und einigen Kilometern zu Fuss erreichten wir schliesslich unseren Lagerplatz, wo uns der Dorfälteste erleichtert empfing. Er erklärte uns, dass das Dorf von einer dunklen Bedrohung – einem Werwolf, heimgesucht werde und unsere Hilfe dringend benötigt werde.


Nachmittags richteten wir uns auf dem Lagerplatz ein und stellten gemeinsam die ersten Schlafzelte auf. Nach der langen Reise waren wir froh, endlich angekommen zu sein und unser neues Zuhause für die kommenden Tage kennenzulernen.


In den Abendstunden versammelte uns der Dorfälteste zu einem Fackelmarsch rund um den Lagerplatz. Dabei erklärte er uns die wichtigsten Regeln und zeigte uns die sicheren Grenzen des Dorfes. Gleichzeitig warnte er uns vor den Gefahren, die in den umliegenden Wäldern lauern sollen. Nach diesem spannenden ersten Tag fielen wir müde, aber voller Vorfreude auf die kommenden Abenteuer in unsere Schlafsäcke.




Tag 2 – Das Dorf wird befestigt

Montag, 6. Juli 2026


Heute starteten wir voller Tatendrang in unseren ersten richtigen Lagertag. Nach einem stärkenden Morgenessen erklärte uns der Dorfälteste, dass das Dorf dringend befestigt werden müsse, um der Bedrohung aus den Wäldern standhalten zu können.


Am Morgen packten wir deshalb kräftig an und begannen mit dem Bau unserer Vorzelte und Lagerbauten Es entstanden die ersten Bauwerke, die unserem Dorf zusätzlichen Schutz bieten sollten.


Nach dem Mittag setzten wir unsere Arbeit fort und konnten weitere Fortschritte erzielen. Zwischen den Arbeiten blieb auch Zeit für einige Spiele. So wuchs unser Dorf immer mehr zusammen.


Abends erschien plötzlich ein geheimnisvoller Hexer in unserem Dorf. Er berichtete uns, dass der Werwolf nicht nur besiegt, sondern sogar geheilt werden könne. Dafür brauche es jedoch ein uraltes Ritual und mehrere verschollene Bestandteile. Bevor er uns aber helfen wollte, mussten wir unser Können unter Beweis stelle. So traten wir bei verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander an und liessen den Tag gemeinsam ausklingen.




Tag 3 – Ressourcen für das Ritual

Dienstag, 7. Juli 2026


Heute warteten neue Aufgaben auf uns, denn der Hexer erklärte uns, dass einige der benötigten Zutaten sehr selten und ausserordentlich teuer seien.


Vormittags stand aber zuerst ein sportliches Spielturnier auf dem Programm, bei dem wir unsere Kräfte und unseren Teamgeist stärken und uns auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereiten konnten.


Nach den ersten heissen Tagen, gönnten wir uns am Nachmittag eine Abkühlung im eiskalten Bach, gleich neben dem Lagerplatz.


Abends besuchten wir dann das Casino, um genügen Gold für die wertvollen Zutaten zu verdienen. Bei verschiedenen Spielen wurde fleissig gelacht, gespielt und gefeilscht, bis wir genügend Gold zusammen hatten. Mit dem Wissen, dass der Hexer sich nun auf den Weg macht um die Zutaten zu beschaffen, kuschelten wir uns zufrieden in unsere Schlafsäcke.




Tag 4 – Aufzeichnungen aus der Vergangenheit

Mittwoch, 8. Juli 2026


Heute erwartete uns ein Tag voller Geheimnisse. Der Dorfälteste berichte uns von alten Aufzeichnungen aus dem Jahr 1976, die wichtige Hinweise auf ein damaliges Ritual enthalten sollen.


Morgens hielten wir uns mit einem kleinen Wettkampf in den Disziplinen Brennball, Frisbee, Fussball und Rugby fit.


Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit einem Sanitätsblock. Dabei lernten wir wichtige Grundlagen wie die stabile Seitenlage und wie wir im Notfall richtig handeln können. So bereiteten wir uns auch auf schwierige Situationen vor.


Nach dem Abendessen erzählte uns der Dorfälteste von alten Tagebüchern, die er gelesen hatte. Darin fand er Hinweise auf einen geheimnisvollen Mondstein, der für das Ritual unverzichtbar sei. Da die Hinweise auf zwei mögliche Orte deuteten, beschlossen wir, uns für die Suche aufzuteilen. Um unsere Kräfte die anstehenden Exkursionen zu sparen, liessen wir den Abend gemütlich bei einem Film ausklingen.




Tag 5 – Die Suche nach dem Mondstein

Donnerstag, 9. Juli 2026


Heute machten wir uns voller Abenteuerlust auf die Suche nach dem geheimnisvollen Mondstein. Mit gepackten Rucksäcken und viel Motivation machten sich die beiden Abteilungen auf den Weg.


Nach dem Morgenessen wanderten wir durch Wälder und über weite Felder und hielten Ausschau nach Hinweisen. Unterwegs stärkten wir uns mit einem gemeinsamen Lunch und genossen die wunderschöne Natur.


Am Nachmittag legten wir einen Zwischenstopp in der Badi ein. Erfrischt und mit neuen Kräften setzten wir die Suche fort. Mit etwas Glück gelang es der Abteilung Jüngere schliesslich, den Mondstein zu finden und vor den Werwölfen in Sicherheit zu bringen. Wir machten uns also wieder auf den Rückweg.


Wieder auf dem Lagerplatz angekommen, genossen wir ein feines Abendessen und verbrachten den restlichen Abend in unseren Gruppen.




Tag 6 – Zurück im Dorf

Freitag, 10. Juli 2026


Heute übergaben wir den gefundenen Mondstein dem Dorfältesten. Dieser warnte uns aber, dass der Werwolf immer aktiver werde und die Zeit für das Ritual langsam knapp werde. Ausserdem teilte er uns mit, dass die Jäger wichtige Hinweise gefunden hätten, die bald gemeinsam untersucht werden müssten.


Am Morgen stellten wir bei einem abwechslungsreichen Sportblock unsere Fähigkeiten unter Beweis. Dabei lernten wir spielerisch, wie man Spuren erkennt und aufmerksam bleibt. Parallel dazu fand ein Geländespiel statt, bei dem wir das Gelernte direkt anwenden konnten.


Nach dem Mittag machten wir den Lagerplatz für den bevorstehenden Besuchstag bereit. Dabei entstanden in den Vorzelten viele kreative Projekte, bei denen wir unsere Ideen verwirklichen konnten.


Abends liessen wir den Tag gemeinsam ausklingen und freuten uns auf den morgigen Besuch. Gleichzeitig beschäftigten uns die geheimnisvollen Hinweise der Jäger, die uns in den kommenden Tagen hoffentlich näher an die Lösung des Rätsels bringen würden.




Tag 7 – Besuch aus dem Dorf

Samstag, 11. Juli 2026

 

Heute erwachten wir mit einem Knall, ein Werwolf rannt über den Platz, der Jäger dicht auf seinen Fersen. Mit der Gefahr so nah, beschlossen wir Hilfe aus dem Dorf anzufordern.


Morgens räumten wir unsere Vorzelte auf, verschönerten den Lagerplatz und bereiteten uns auf den Besuch unserer Familien vor. Dabei waren wir stolz darauf, zeigen zu können, was wir in den vergangenen Tagen alles aufgebaut hatten. Später trafen schliesslich unsere Eltern und Angehörigen ein. Gemeinsam feierten wir einen schönen Lagergottesdienst.


Wir genossen anschliessend das feine Essen unserer Lagerküche. Danach untersuchten wir zusammen mit den Dorfbewohnern und dem Jäger verschiedene Spuren und sammelten Hinweise, die uns bei der Suche nach dem Werwolf helfen sollten.


Am Abend stellte die Hexe erschrocken fest, dass für das Ritual noch eine letzte wichtige Zutat fehlte: ein seltenes Meerestier aus einem heiligen Gewässer. Nur die Stärksten könnten diese beschaffen. Mit dieser neuen Aufgabe endete unser Besuchstag.




Tag 8 – Neue Abenteuer in Düsterdalpe

Sonntag, 12. Juli 2026


Morgens stand ein Pioniertechnik-Postenlauf auf dem Programm. An verschiedenen Posten konnten wir unser Wissen und Können rund um Seiltechnik, Knoten und den Umgang mit Pioniermaterial auffrischen.


Am Nachmittag wurde es beim Geländespiel richtig spannend. Mit viel Einsatz und cleveren Taktiken versuchten wir, unsere Gegner zu überlisten und wichtige Aufgaben zu erfüllen.


Abends verabschiedeten sich die Leiter um sich auf die Suche nach dem seltenen Meerestier zu machen, während die Kinder den Abend mit den GLKs als Gruppenleiter verbrachten. So liessen wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.



 


Tag 9 – Bubenregierungstag

Montag, 13. Juli 2026


Heute übernahmen die GLKs das Kommando und stellten ein abwechslungsreiches Programm für den Bubenregierungstag auf die Beine.


Vor dem Mittag bauten wir in unseren Gruppen eigene Boote und bereiteten uns auf das grosse Rennen vor. Es entstanden die unterschiedlichsten Konstruktionen, die anschliessend auf ihre Schwimmfähigkeit getestet wurden.


Am Nachmittag lieferten wir uns bei einem Fussball- und Blachen-Volleyballturnier spannende Duelle. Mit viel Einsatz, spielten die Gruppen um den Sieg.


Abends standen Gielen-Wettkämpfe auf dem Programm. In verschiedenen Disziplinen traten die wir gegeneinander an und zeigten unser Können. Nach diesem weiteren ereignisreichen Tag freuten wir uns bereits auf die kommenden Tage im Lager.




Tag 10 – Das Ritual von Düsterdalpe

Dienstag, 14. Juli 2026


Heute stand ein entscheidender Tag für unser Dorf bevor. Am Morgen versammelten wir uns am Siegelplatz, wo die Hexe das beinahe vollständige Siegel untersuchte. Der Jäger berichtete, dass der Werwolf in der vergangenen Nacht gefährlich nahe am Dorf gesichtet worden sei und die Zeit immer knapper werde.


Nach dem Morgenessen bereiteten wir uns deshalb auf eine allfällige Konfrontation mit dem Werwolf vor. Wir trainierten unsere Schnelligkeit und Reflexe bei einer Runde Capture the Flag.


Am Nachmittag arbeiteten wir in den Gruppen, unter Aufsicht der Jäger, mit Hochdruck am Bau unserer Werwolffallen um uns noch besser vor dem Werwolf zu schützen. Trotz Zeitdruck gelang es uns die Fallen fertig zu stellen und alles für das grosse Ritual vorzubereiten.


Abends machten wir uns auf in den Kampf um den Werwolf einzufangen. Beim Scharspiel wurde um jeden Bändel, jeden Goldbarren und jeden Leuchtstab hart gekämpft. Unsere Bemühungen zeigten schliesslich Wirkung und der Werwolf flüchtete vor uns, und lief in eine unser Fallen. Gemeinsam mit dem Hexer führten wir das Ritual durch und staunten nicht schlecht, wer da im Netz hing. Es war der Dorfälteste der uns um Hilfe gebeten hatte. Er konnte sich an nichts erinnern, war aber dankbar, dass wir den Fluch gebrochen haben. So liessen wir uns an diesem Abend voller Zufriedenheit in unsere Kissen fallen.

 
 
bottom of page